Yogablog

Warum Yoga? Weg und Ziel

20 Aug 2026

Um einen gesunden Geist entwickeln zu können, brauchen wir einen gesunden Körper, sonst sind wir allein im Körperbewusstsein gefangen und das lenkt uns von der Heilung und Kultivierung des Geistes ab. Der Weg geht über die Stabilität des Körpers, vertieft sich zu emotionaler Stabilität, führt zu intellektueller Klarheit, zu Weisheit und schließlich zur Enthüllung der Seele. Aber nur wenige Menschen kommen zum Yoga mit dem Gedanken, spirituelle Erleuchtung zu erlangen. Die meisten Menschen sind praktisch veranlagt, kommen vor allem auf Grund von Stress, körperlichen Leiden, Bewegungsmangel, Verspannungen, Migräne, mit praktischen Problemen und Zielvorstellungen. Das ist gar nicht schlecht, weil es sich dabei meist um vernünftige Menschen handelt, die gut geerdet sind und die etwas Neues ausprobieren möchten und sich im Unterricht dann einfach überraschen lassen, was man im Yoga so macht. Das ist vollkommen in Ordnung und eine gute Grundlage, um mit Menschen zu arbeiten. Was sich daraus entwickelt, zeigt sich dann, wenn deren Erwartungen erfüllt oder gar übertroffen werden. Der physische Körper existiert nicht getrennt von Seele und Geist. Yoga bringt schon vom ersten Tag an Erfahrungen und Nutzen, die auch Anfänger spüren können und zeigt, dass in und mit ihrem Körper etwas passiert. Der Beginn einer Reise nach innen, die Wissen und Weisheit mit sich bringt, in Verbindung mit Wahrheit und Gewaltlosigkeit.

Wer zur Freiheit gelangen will, muss Schmerzen ertragen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Schmerz verlangt Disziplin. Schmerz ist der Lehrer. Entweder man lebt mit ihm und erkennt ihn an oder arbeitet mit ihm, um ihn los zu werden. Das überschreitet Grenzen innerhalb unserer Vernunft. Dazu ist Willensstärke notwendig, die groß genug ist, um den Schmerz auszuhalten, zu beobachten, damit zu arbeiten, zu lernen und weiterzuentwickeln, aber auch sich anleiten und führen zu lassen. Indem wir damit umgehen, schaffen wir ein Bewusstsein für Toleranz, Geduld, Widerstandsfähigkeit, Mitgefühl und Verständnis, auch für andere. Nichts tun ist auch eine Möglichkeit, die Konsequenzen nach sich zieht und darum kein Weg ist, um Schmerz und Leid zu vermeiden.

Yoga-Praxis führt zur Beendigung des Handelns, das Leiden und Kummer verursacht, weil sich mit Yoga das Chaos der widerstreitenden Gedanken beruhigen lässt. Wenn die Handlungen, die Leiden und Kummer bringen, aufhören, dann entsteht immenser Frieden, immense Ruhe, immense Gelassenheit. Das ist der entscheidende Schritt in der spirituellen Praxis des Yoga. Das heißt, man hat auf dem Weg vom physischen Körper zum mentalen Körper die Hindernisse überwunden. Vom mentalen Körper aus nähert man sich den spirituellen Praktiken. So beginnt Yoga mit körperlichen Praktiken und endet mit der spirituellen Praxis. Ziel ist nicht die Welt für Wissbegierige zu erklären, Ziel und Höhepunkt ist die Erlösung von Leiden und der Anblick der Seele, hat jedoch auf dem Weg dorthin eine Menge wohltätiger Nebenwirkungen, darunter das Erkennen und Verändern der Gewohnheiten, Gesundheit, Glück, Frieden, Ausgeglichenheit, um damit wiederum Leiden zu vermeiden. Yoga ist für jeden geeignet, wichtig ist immer die eigene Achtsamkeit ins Üben mit einzubringen. Unsere Gesundheit und unser Überleben hängen ab von Kreislauf und Atemsystem. Yoga wirkt langsam, aber sicher, während moderne Medizin schnell ist, aber nicht unbedingt sicher! Nur die Natur heilt Krankheiten, nicht die Medikamente. Patanjali sagt: die Vitamine, die wir im Yoga bewahren müssen, sind Vertrauen, Mut, Kühnheit, Versenkung und ein riesiges Gedächtnis, um genau und mit ununterbrochener Bewusstheit zu begreifen, was in uns geschieht und geschehen ist. Hat man diese fünf Vitamine nicht, so macht man kein Yoga sondern bhoga [im Sinne von: Befriedigung sinnlicher Freuden].

Warum Yoga? Weg und Ziel II

27 Jul 2026

Yoga ist Dehnung. Dehnen über die physischen Grenzen hinaus erzeugt Energie und Freiheit. Freiheit ermöglicht Entspannung. Ist Entspannung im Asana, gibt es keinen Erschöpfungszustand und unsere Selbstheilungskräfte beginnen sich von selbst zu entfalten. Das Ausrichten des Körpers sollte im Einklang mit dem Ausrichten des Geistes erfolgen. Diese richtige Ausrichtung entspricht dem Bild einer Urform und wir sehen, dass sich die Anordnung weder im Zusammenhang mit der Zeit verändert, noch im Raum begrenzt ist. Das bedeutet aber, dass unser Handeln in Zeit und Raum stattfindet, aber das, was auf dem weiteren Weg passiert etwas ist, was wir so nicht kennen.

Sehr schnell wird Yoga immer wieder mit Erleuchtung in Verbindung gebracht. Das kann ein weiter Weg sein und ob dieses Ziel je erreicht wird, ist nicht sicher. Dennoch sind die Wirkungen von Pranayama und Asana nicht zu unterschätzen, auch wenn sie noch so einfach erscheinen. Die richtige Ausrichtung schafft den richtigen Raum, lässt Yogasana mühelos erscheinen und zeigt uns die natürliche Schönheit. Yoga hilft mehr und mehr, die Gedanken zur Ruhe zu bringen, Körper und Geist zu einen, hat eine heilende Wirkung auf Körper und Geist und verleiht ein tiefes Gefühl des Wohlbefindens. Ziel ist die Einfachheit und die Stille der Gedanken wieder herzustellen, mit Hilfe von Asana, Pranayama und Konzentration.

Das Wissen um die gesundheitlichen Wirkungen ist natürlich schön und erstaunlich faszinierend, diese zu erspüren, aber am erfüllendsten ist doch das absichtslose Tun und sich führen lassen, im Gegensatz und ein Einklang von Bewegung und Ruhe. Ziel des Yoga kann letztendlich die absolute Freiheit sein, aber davor machen wir in winzigen Schritten die Erfahrung einer zunehmend größeren Freiheit, indem wir zu immer mehr Selbstbeherrschung, Sensibilität und Gewahrsein gelangen. Noch wichtiger ist, einfach ein guter Mensch zu sein, mit Vertrauen, eigenständigem Denken und Handeln, Freude am Glück anderer, Gelassenheit bei eigenem Pech und Unglück, Menschlichkeit, Güte und Wohlwollen, aber auch Dinge mal unkommentiert wahrnehmen, tief durchatmen und unbenannt einfach so stehen lassen.

Im Yoga werden zum Beispiel Gier, Gewalttätigkeit, Faulheit, Exzess, Stolz und Angst als etwas betrachtet, das gelöst werden soll. Leiden, Schmerz, Ärger, Kummer, Angst können unsere Lehrer sein, damit wir lernen, mit diesen Energien umzugehen und wir es schaffen, sie umzuwandeln, anstatt vor ihnen davonzulaufen oder dagegen anzukämpfen. Wir sollten immer, gerade auch bei starken Emotionen, zu unserem Atem zurückkehren, um diese umzuwandeln und daraus Energien der Achtsamkeit zu erzeugen. Atem schult die Achtsamkeit. Achtsamkeit schult das Bewusstsein, zum Beispiel in dem man bei Schmerz den Einatem bewusst an die schmerzende Stelle lenkt und sich anschließend beim Ausatem vom Schmerz löst – los lässt, den Schmerz, die verkrampfte Muskulatur, als auch die Gedanken daran – wieder und immer wieder, nicht unterdrücken, sondern loslassen.

Schmerzen sind Blockaden die unserem Körper schaden zufügen. Aber wir sind in der Lage, aus Leiden Mitgefühl und Verstehen entstehen zu lassen. Das wird umso wichtiger, je mehr wir unter Druck stehen. Achtsamkeit und Konzentration bringen Einsicht hervor. Ohne Einsicht können wir nicht loslassen. Einsicht und Weisheit entstehen nicht aus Wissen, sondern durch Praktizieren. Ziel ist das eine Asana. Einfach sitzen, nicht “nichts tun“, sondern “Nicht–Tun“, und das Sitzen absichtslos genießen. Wahre Präsenz verwirklichen. Lernen, die Anspannungen im Körper abzubauen. Uns erlauben, immer wieder inne zu halten. Die Anspannungen mit der Einatmung in Gesicht, Schultern, Nacken immer wieder bewusst wahrnehmen und mit der Ausatmung loslassen.

Mit liebevollen Gedanken können wir positive Kräfte und Energien entwickeln, die heilende Wirkung auf unsern Körper und direkten Einfluss auf unsere Umwelt haben, da die Auswirkungen nach außen hin spürbar werden. Frieden beginnt, indem wir uns gut um unseren eigenen Körper und Geist kümmern.

Das wahre Tor der Befreiung liegt in der Absichtslosigkeit. Weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit, sondern im gegenwärtigen Moment. Im Hier und Jetzt, in diesem einen Atemzug. Atmen und lächeln. Dieser bewusste, achtsame Atem bringt unseren Geist zurück in unseren Körper. Der physische Körper existiert nicht ohne Geist und Seele.

Achtsames Atmen hilft, zu uns zurückzukehren und den Strom der Gedanken zu unterbrechen. Wer es schafft, Gewohnheiten und Leiden zu beseitigen und auf den Gewinn der inneren angesammelten Reichtümer verzichtet, ist auf dem direkten Weg zur Versenkung. Die Wirkungen der leidvollen Spannungen und Handlungen hören auf. Die Seele ruht in ihrer wahren Natur, in reinem Bewusstsein. Das ist die totale Befreiung, es gibt nur noch eine Bewusstheit, [Sat-Cit-Ananda] reines Sein, reines Wissen, reine Glückseligkeit.

Wenn wir uns von dem Wunsch lösen, dass in diesem Augenblick etwas anderes geschehen möge, als tatsächlich geschieht, machen wir einen grundlegenden Schritt in Richtung dessen, was Hier und Jetzt ist. Wenn wir in der Meditations-Praxis irgendwohin gelangen wollen, sollten wir aufhören, irgendwohin gelangen zu wollen. Der Augenblick ist der einzige, womit wir arbeiten können. Meditation kann nicht erzwungen werden. Meditation kann nicht erlernt werden, wir können uns lediglich gut darauf vorbereiten.

Geduld ist eine grundlegende ethische Einstellung. Wenn du Geduld entwickelst, entsteht fast zwangsläufig Achtsamkeit. Wenn du in diesem Augenblick, nicht versuchst irgendwo anders zu sein, entwickelt sich Geduld von selbst. Zu gegebener Zeit entfalten sich Dinge von selbst, ohne dass es eines besonderen Anstoßes bedarf. “Man kann Jahreszeiten nicht zur Eile antreiben. Der Frühling kommt, das Gras wächst von alleine. Es bringt nichts wenn wir am Gras ziehen, darum wächst es nicht schneller. Eile führt gewöhnlich zu nichts und kann viel Leid verursachen.“ Hab Geduld zu warten bis der Schlamm sich gesetzt hat und das Wasser klar ist. Wenn du weißt, wie du deinen Sitz genießen kannst, sitze da, tue gar nichts, sei im gegenwärtigen Augenblick präsent und genieße es. Verweile unbewegt, bis die rechte Handlung von selbst auftaucht. Beobachte deinen Atem und deine Aufrichtung. Verweile im Hier und Jetzt, in diesem einen Atemzug – wieder, wieder und immer wieder.

Eine transzendente Wirklichkeit

24 Mai 2026

C.G.Jung gestand in einem Interview auf die Frage, ob er an ein persönliches Fortleben nach dem Tod glaube: „Ich weiß in der Tat, dass die Psyche die Fähigkeit besitzt, die Grenzen zwischen Raum und Zeit zu überschreiten. Das ist eine Tatsache, für die alle nötigen Beweise vorliegen. Es gibt postmortale Phänomene, die nicht auf subjektive Illusionen zurückgeführt werden können. Ich weiß, dass die Psyche ungehindert von Raum- und Zeitkategorien funktionieren kann. Also ist sie selbst eine transzendente Wirklichkeit und darum nicht räumlich."

AI, KI; – Wahrheit? Weisheit? Intelligenz?

5 Apr 2026

Wahrheit ist eine korrekte Darstellung der Wirklichkeit. Aber der größte Teil an Informationen ist kein Versuch die Wirklichkeit darzustellen.

Information stellt gar nichts dar.  Auch Irrtümer, Lügen, Fiktionen sind Informationen.

Widersprüchliche Überzeugungen können keine widersprüchliche Wahrheit haben, da es nur eine universelle Wirklichkeit gibt.

Macht geht nicht immer mit Weisheit einher. Wahrheit kann oft schmerzhaft sein und verunsichern.

Informationsnetzwerke sind nicht darauf ausgelegt die Wahrheit zu finden. Stellt ein Netzwerk Ordnung über Wahrheit, kann es sehr mächtig werden, diese Macht jedoch sehr dumm einsetzen.

Das macht den Balanceakt zwischen Wahrheit und Ordnung noch dringlicher.

Die Kirche beansprucht Unfehlbarkeit für sich. Deshalb kann diese institutionelle Fehler nicht zugeben.

Demokratien sterben nicht nur, weil sich die Bürger nicht mehr frei äußern können, sondern auch, wenn niemand mehr willens oder in der Lage ist, anderen zuzuhören.

KI ist die Fähigkeit einer Maschine zu lernen und eigenständig zu handeln. KI-Algorithmen können von sich aus Dinge lernen und entscheiden, die kein menschlicher Ingenieur programmiert hat. Algorithmen generieren selbst Fake-News und Verschwörungstheorien – und wir (die Menschheit) laufen Gefahr, die Kontrolle über unsere Zukunft zu verlieren. 

Entscheidungen setzen kein Bewusstsein voraus. Intelligenz und Bewusstsein sind völlig verschiedene Dinge. KI hat die Intelligenz Ziele zu erreichen z.B. die Maximierung der Nutzeraktivitäten auf einer Social-Media-Plattform.

Bewusstsein ist die Fähigkeit, subjektive Gefühle, wie Schmerz, Freude, Liebe und Hass zu empfinden. Bei Menschen geht Intellingenz oft mit Bewusstsein einher. 

Computer empfinden weder Schmerz, noch Liebe oder Angst, sind jedoch in der Lage Entscheidungen zu treffen, mit dem Ziel Nutzeraktivitäten erfolgreich zu maximieren, um genau dadurch eben auch wichtige Ereignisse zu beeinflussen, Menschen zu manipulieren und danach zu streben Macht und Ressourcen anzuhäufen.

Das wirklich Neue an Computern ist die Art und Weise, wie sie Entscheidungen treffen und neue Ideen kreieren – und das ganz anders als Menschen und die daraus resultierende Realität könnte möglicher Weise noch beunruhigender sein.

The eight principles of practice

4 Jan 2026

1. The meditative state of mind – or the not-doing of meditation

Stopping the internal dialogue – or the inner silence

The base on everything else rests without the meditative state of mind. The other principles lose their deeper meaning. It is total attention like in concentration, to the life force itself. Total attention without object and subject, but to all around and everything in complete silence. Become aware of how much we over-use the front of our body and brain.

When thoughts has stepped aside for a moment, so that listening can take over, heißt: offen sein, wahr nehmen, hören, lauschen, zuhören, aufmerksam sein.

Concentric vision is connected to the thinking (young) brain. The energy of looking goes through the inner corners of the eyes.

Peripheral vision is connected to the pre-linguistic (old) brain. The energy of looking goes through the outer corners of the eyes. Your feeling sence is activated.

Peripheral hearing, die Ohren weich, weit, mehr nach außen und hinten orientiert um neben Geräuschen vor allem die leeren Räume zwischen den Geräuschen, die Stille, mit den Ohren zu fühlen.

2. Relaxation – or the not-doing of the body

Practise of awareness with peripheral energy can bring chienergy into the muscular system. The awareness comes from inside. E.g. to observe »my stiff shoulders« – is from outside, is »doing« and each affirmation further aggravates the situation.

Relaxation ist the not-doing – it is not confirmed by extermal observation and affirmation. Die Energie soll fließen – ohne Barrieren, von innen nach außen und umgekehrt. Wir sind alle Energiekörper – in Verbindung mit allem. Wir betrachten Blockaden von innen, ohne diese jemals als »Problem« zu benennen. The quiet observe will allow air and space to come back into the tense parts. This is called »undoing«, when the muscles and joints unfurl like a thightly closed leaf to let in the sunlight and the air.

Stress der nicht abgebaut werden kann, baut über Jahre körperliche Probleme auf. D.h., dass vor allem die großen Muskelgruppen loslassen müssen. Die großen Muskelgruppen sind die, die in dynamischen Bewegungen aktiv sind.

Release this old patterns, inprinted on the body. To aligne the body, heißt, den Körper mit möglichst wenig Muskelkraft gut auf- und ausrichten.

Aligne: head, chest, pelvis, feet – or: earholes, shoulder joints, hip joints, ankles

3. Intent – or the not-doing of visualization

Intent is the projection of a clear picture of the movement that we want to perform, while keeping the body on a state of relaxation and the mind in the meditative state, inviting the body to produce the movement.

Muscular act comes from muscles and bones. Chi energy comes from hara. Hara gets its energy from the ground. Root the feet. The energy from the feet goes to hara. Let the energy run through the arms and out through the fingers. Relax the arms and the eyes and keep elongating the chienergy. The more you relax, the stronger the energy can flow ... the more the arms become unbendable. This intent we can use in all postures. The intent is to project your chienergy to do a pose, then the body has to follow, it cannot not follow. E.g. take a moment to relax the body. Scan the body. Undo the tensions with your awareness, with your peripheral vision. The very awareness of attention brings chienergy into the body and will undo the tension.

Kopf und Körper sind entspannt und still. In Gedanken visualisiere, mit weichem, meditativem Blick, die Bewegung. Der innere Ablauf ist klar, ruhig, verinnerlicht – und jetzt nimmt dein Körper die physische Haltung ein, durch die Kraft des Verstehens und der Vorstellung. Es ist die mentale Energie mit der unser Energiekörper den physischen Körper in die Haltung bringt. Dieses Verstehen ist die Vorstellung zur Ausführung der Bewegung, bevor diese stattfindet. Z.B. bei der Drehung in siddhasana, nimm Kopf und Blick mit in die Drehung, aber stell dir Augen zwischen Sternum und den Schulterköpfen vor. Es sind diese Augen die etwas sehen wollen und so den gesamten oberen Brustkorb aktivieren, mitnehmen und weiter öffnen.

Images are strong, they are an integral part of intent, because the body has to follow the image.

4. Rooting – gravity and the rebound force

Steh hüftbreit. Spreize  mit den Händen die Zehen. The toes form the rooting rim of the cup. Toes and metatarsales do slight slightly back towards the heels. The knuckles and the toes remain straight and stay down. Rooting the pada bandha: a action like the octopus that sucks the energy out of the ground. This action stirr up in the spring joints. Glue and lengthen the bottom of the toes on the floor. When the feet root in this way, the echo takes place in the pelvis joints. The pelvis lift up from the femur heads (mula bandha).

5. Centering – or the knowledge of hara

Hara: pelvis as center of gravity, power and movement. Out of the center, hara, all movement should flow in and out. Up from the feet (pada bandha) into hara and from hara into the rest of the body.

Breathing too should flow into and out of hara. Breathing is the main source of chi intake. It needs a vehicle for distribution, which is awareness and attention. By placing attention on certain parts of the body, chi is directed there. This attention is part of intent. Chienergy is subtiler than muscular force.

6. Bodyscape – or the anatomical understanding of the body

Bodyscape functions: By guiding the movement and the breath through certain muscles chain and joints, the information or communication travels faster and more efficient. If we then combine this with the principles of rooting and breathing, we get a powerfull, and at the same time almost effortless, expansion from inside, called elongation.

All joints, ankles, knees, hips, spinal column, shoulder joints, elbows and wrists should be in contact with our awareness and physically aligned with one another to receive energy. There are important energy pathways through the muscles, where energy is gathered. These gathering places are bandhas. In bandhas energy is collected and sent on the next bandha or gathering point.

A local action is confined only to the area where it takes place. A non-local action does take you further. It is healthier for the body in long run. There are joints, muscles and bandhas which are energy arches or containers connected to each other. Once the action is started the movement runs through the body without the employment of will. The energy flows fluently and uninterrupted.

Looking for non-local actions, you need to find the entrance to the connecting line.

Non-local actions are almost always started in a bandha, with one addition: the ulnar wrist point is the point on the inside of the wrist on the side of the little finger. It is a powerfull entrance point. In accupuncture this point is called: »the gate to paradise«.

Non-local actions are results of rooting, rebounding energy and the breathing wave.

Pada Bandha oder der höchste Punkt im Fußgewölbe, is magnetizing or rooting the outer rim of the entire foot and sucking the center of the foot sole up, vergleichbar mit eine Saugnapf, wobei der Mittelfußknochen und die Zehen leicht in Richtung Ferse zurückgezogen werden. Auch Zehen und Knöchel werden etwas mit in Richtung Ferse gezogen, aber die Zehen bleiben lang. Zehen und Knöchel bleiben am Boden. Die Aktion kommt aus dem Mittelfußknochen, der etwas zur Ferse zurück zieht. Das Fußgewölbe hebt an. Die Energie aus den Fußgewölben wird über die Muskulatur hoch gezogen. This force, collected in the center of the foot sole, is carried up in to the lower abdomen (the hara or central point of gravity and power), which then results in the lifting of the pelvis floor in the so-called: mula bandha.

Mula Bandha oder das Beckengewölbe (Darmbeine, Schambein, Sitzbeine). Wie das Wort sagt, sitzen wir auf den Sitzbeinen; kippt das Becken zuweit nach vorne, sitzen wir auf dem Schambein, kippt das Becken zuweit nach hinten, sitzen wir auf dem Steißbein.

When rooting the sitting bones into the floor, or when movement is carried up from pada bandha through the legs, the pelvis floor is lifted and widened, the mula bandha. Mula bandha wird in allen Haltungen mit aktiviert, aber ganz besonders in Atemübungen. Always keep awareness in hara. In all movements hara gives stability to the body.

Uddiyana Bandha oder unteres Zwerchfellgewölbe. Das untere Zwerchfell trennt den Bauchraum vom Brustkorb. Einatmend sinkt sich das Zwerchfell und komprimiert dadurch die Bauchorgane. Der Bauch bewegt sich nach »vorne«, die sogenannte Bauchatmung.

Uddiyana bandha ist die Kontraktion des Zwerchfells nach der Ausatmung. Das Zwerchfell wird in den Brustkorb hoch gezogen und zieht dabei die unteren Organe mit nach oben und nach hinten in Richtung Wirbelsäule. Im bandha werden Organe oder Körperteile gehalten, zusammen gezogen und komprimiert. 

The widening of the diaphragma is of special importans in backbendings, as in this way the lumbar spine is lengthened and widened and therefor protected from getting squashed.

Jalandhara Bandha or the arche formed by the upper thoracic diaphragma. Schiebe dein Kinn erst horizontal nach vorne, bevor du es nach unten bewegst in Richtung Brustbein, so dass dein Nacken konkav bleibt. Die Nackenmuskulatur muss weich bleiben. Move the jaw forward and down and the back rim of the head back and up. The jaw extends forward and lifts up. Das ergibt ein Gefühl großer Weite quer über den oberen Rücken. Die unteren/freien Rippen sind beweglich, weiten zur Seite bei der Einatmung. Die oberen Rippen können nicht weiten, werden jedoch im Einatem mit angehoben. In jalandhara bandha: the upper ribs lifted to the jawbone in the front. In the back the base of the skull is lifted up.

Hasta Bandha or the arch in the hands. In hand balancings the rebounding energy travels from the center of the palms through the arms and shoulder joints to lift the body up from those shoulder joints. The fingers are kept long and flat on the earth and they root together with the wrists, forming the rim of the bandha.

7. Breathing – or the total use of inner breathing space

Mainly we use two types of breathing, the soft awareness of breathing (or the daily breathing) connected with concentric vision. While accentuated awareness breathing is associated with peripheral vision. The last one gives more energy, is also called the mula bandha breathing, as its trajectory is through the bandhas. Often we are not aware of our breathing. Awareness brings more oxygen and chienergiy. With awareness you may direct the breathing to go wherever oxygen or chienergie is lacking.

8. Elongating – or using the total breathing to open the body

There is a profound difference between stretching and elongating. Stretching is a mechanical lengthening of a certain muscle, produced by shortening of another one.

With the help of awareness and breathing, we may allow the muscles to elongate without the shortening of another one.

We allow the muscles to undo themselves e.g. biceps and triceps. We do not contract and stretch, in elongating it is simultaneous undoing to enhance its power.

In stretching is the danger of ripping. In elongating there seems to be no limit. Es besteht nicht nur keine Gefahr, nor for both muscles it is a simultaneously ride in the flow of energy, ohne Ermüdung und ohne Rückstände (z.B. Milchsäure), done by visualization or intent and is a movement as a result of awareness, breath flowing and undoing.